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Der Unternehmensgründer Willi Kotte, geboren 1906, gründete,
nach seinem Studium in Darmstadt, 1933 eine mechanische
Werkstatt. Dort wurden am Anfang die im Spessart reichlich
vorhandenen Wasserturbinen der Getreidemühlen repariert. Später
wurden diese Dienste auch auf landwirtschaftliche Maschinen
ausgeweitet.
Nebenbei hat Willi Kotte die erste funktionierende
Kugelschreiberminen entwickelt und zum Patent angemeldet.
Kugelschreiberminen wurden mehrere Jahre in größeren
Stückzahlen produziert. Ein weiterer Produktionszweig waren
Beleuchtungskörper für die Flugzeugindustrie. Die Fertigung von
Textilmaschinenzubehör war ein weiteres Standbein. Beide
Fertigungen waren auf zwei Standorte verteilt: Schippach im
Spessart und Hirschberg (heutiges Polen).
Nach dem Krieg beschäftigte sich die Firma Kotte fast
ausschließlich mit der Belieferung der Textilmaschinenindustrie
und deren Abnehmern – mit zunächst nur wenigen Mitarbeitern.
Nach 1960 kam mit der zweiten Generation eine Expansion auf ca.
200 Mitarbeiter, mit der erforderlichen Erweiterung der
Produktionsstätte. Standbein war nicht mehr alleine die
Textilmaschinenindustrie, in vielen Industriezweigen konnten
durch die Einführung neuer Technologien, zum Beispiel der
Plasmabeschichtung, weitere Kunden gewonnen werden.
Seit dem Jahr 1998 unterstützt die dritte Generation das Unternehmen, um
dieses erfolgreich weiterzuführen.
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Werk 1, Mechenharder Str., Elsenfeld |
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Werk 2, Unterer roter Rain, Elsenfeld |
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